Wahrscheinlich im Jahre 1103 unterstellte Bischof Burchard, der Gründer des Klosters St. Alban, das ganze Gebiet von der heutigen St. Alban – Vorstadt bis zum Steg über die Birs, also auch das Gelände, das später den Namen St. Jakob erhielt, der Gerichtshoheit seines Klosters. Ob damals bereits eine Kapelle vorhanden war oder ob eine solche geplant war, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, da in der betreffenden Urkunde kein Wort darüber steht.

Die älteste Kapelle von St. Jakob haben wir uns wohl als bescheidenes Bethaus vorzustellen, in welchem der Reisende vor oder nach der Überquerung des Flusses Gelegenheit hatte, ein Gebet zum heiligen Jakobus, dem Schutzpatron der Reisenden, zu verrichten. Ausser diesem Heiligen war die Kapelle zudem noch der heiligen Barbara, der Patronin gegen Gewitter, sowie dem heiligen Wendelin, dem Beschützer der Hirten, geweiht.

Losung des Tages

Donnerstag, 19.07.2018

In deiner Hand, HERR, steht es, jedermann groß und stark zu machen.
1.Chronik 29,12


Es kam unter den Jüngern der Gedanke auf, wer von ihnen der Größte wäre. Da aber Jesus den Gedanken ihres Herzens erkannte, nahm er ein Kind und stellte es neben sich.
Lukas 9,46-47
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