Wahrscheinlich im Jahre 1103 unterstellte Bischof Burchard, der Gründer des Klosters St. Alban, das ganze Gebiet von der heutigen St. Alban – Vorstadt bis zum Steg über die Birs, also auch das Gelände, das später den Namen St. Jakob erhielt, der Gerichtshoheit seines Klosters. Ob damals bereits eine Kapelle vorhanden war oder ob eine solche geplant war, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, da in der betreffenden Urkunde kein Wort darüber steht.

Die älteste Kapelle von St. Jakob haben wir uns wohl als bescheidenes Bethaus vorzustellen, in welchem der Reisende vor oder nach der Überquerung des Flusses Gelegenheit hatte, ein Gebet zum heiligen Jakobus, dem Schutzpatron der Reisenden, zu verrichten. Ausser diesem Heiligen war die Kapelle zudem noch der heiligen Barbara, der Patronin gegen Gewitter, sowie dem heiligen Wendelin, dem Beschützer der Hirten, geweiht.

Die Losungen

Dienstag, 13.10.26

Auch wir wollen dem HERRN dienen; denn er ist unser Gott.
Josua 24,18


Jesus sah einen Zöllner mit Namen Levi am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er verließ alles, stand auf und folgte ihm nach.
Lukas 5,27-28
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